Ansprechpartner
Dieses Bild hat keinen alternativen Text.
Dipl.-Inf. Stefan Mann
Wiss. Mitarbeiter (Senior)
Geschäftsbereich SQC
Tel.: +49 30 3463-7451

Gefördert durch
BMBF Logo

Ebaso

01. Mai 2009 bis 30. Apr. 2011

Autos werden heute schon nach dem Baukastenprinzip gefertigt. Dadurch können individuelle Fahrzeuge mit an die Kundenwünsche angepasster Ausstattung effizient produziert werden.

Im Projekt EBASO (Entwicklung und Bewertung von variantenreicher eingebetteter Software) soll dieser Ansatz auch auf die Entwicklung von eingebetteter Software im Automobilbereich übertragen werden. Solche Software steuert z. B. die Klimaanlage, das Navigationssystem oder die elektrischen Fensterheber und ist im Auto auf bis zu 80 Steuergeräte verteilt, die miteinander vernetzt sind und fehlerfrei zusammenarbeiten müssen. Dabei geht der Trend in der Automobilindustrie hin zu immer individuelleren Fahrzeugen mit entsprechender Softwarearchitektur. Damit flexibel auf die unterschiedlichen Ausstattungsvarianten reagiert werden kann, werden im EBASO-Projekt Konzepte für ein einfaches Variantenmanagement in die Modellierungssoftware MATLAB/ Simulink integriert. Die Software stellt, ähnlich einem Baukasten, verschiedene Modellbausteine für die Spezifikation von Fahrzeugfunktionen bereit.

In EBASO werden zusätzliche Bausteine integriert, die es dem Entwickler ermöglichen, Varianz per Drag and Drop zu modellieren und die Produktvarianten leicht zu konfigurieren. Sollen z. B. Fahrzeuge mit elektrischen Fensterhebern ausgestattet werden, kann dies innerhalb eines MATLAB/ Simulink-Modells dargestellt und gesteuert werden. So lässt sich einfach und schnell eine anpassbare Softwarearchitektur-Beschreibung für das Fahrzeug erstellen. Im Projekt EBASO wird zusammen mit der PROSTEP IMP GmbH ein Demonstrator entwickelt, mit dem die praktische Durchführung und Realisierbarkeit gezeigt werden kann. Der Demonstrator nutzt die im Projekt entwickelten Erweiterungen für MATLAB/ Simulink, um die einfache Modellierung von Produktvarianten im Automobilbau zu zeigen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms KMU-innovativ gefördert.