FOKUS Projekt Urbane Datenräume Urban Data Space 970x305 udr
Fr., 29. Juni 2018 – Fraunhofer FOKUS, Berlin

Urbane Datenräume

als zentrale Instrumente der Digitalisierung in Kommunen

Eine Stadt produziert viele unterschiedliche Daten, vom Verkehr über den Wasserkonsum bis hin zum Wahlverhalten. Sie werden in Unternehmen, Behörden und auf dem privaten Smartphone in unterschiedlichen Formaten gespeichert. Intelligent wird eine Stadt aber erst dann, wenn die Daten bereichsübergreifend und möglichst in Echtzeit vernetzt und gleichzeitig Datenschutz und Sicherheit gewährleistet werden. Dadurch können städtische Ressourcen wie Straßen, Wasser, Strom und medizinische Versorgung vorausschauend, effizient und nachhaltig gesteuert werden. Den Bewohnerinnen und Bewohnern wird durch neue Informations- und Partizipationsdienste das Leben in der Stadt erleichtert. Sowohl für kommunale als auch für privatwirtschaftliche Dienste und die Datenbewirtschaftung müssen Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Die drei Fraunhofer-Institute FOKUS, IAIS und IML haben im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Studie erstellt, die die Datensituation in den ausgewählten Kommunen Bonn, Dortmund, Emden und Köln analysiert und die Daten auf ihre künftige Nutzbarkeit untersucht. Zentrale Fragen waren dabei:

  • Was sind überhaupt urbane Daten?
  • In welchen Bereichen sind Datenbestände vorhanden?
  • Wie ist die Datenqualität, deren Zugänglichkeit und welche technischen Standards gibt es bereits?
  • Wie ist der Datenschutz geregelt und wie sind die Rechte an den Daten organisiert?
  • Welche Akteure haben Interesse am Datenaustausch?
  • Welche Anwendungsfälle sind sinnvoll?

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns und weiteren Branchenexpertinnen und -experten die Ergebnisse der Studie sowie Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von urbanen Datenräumen zu diskutieren.

Zielgruppen:

Smart City-Expertinnen und -Experten sowie -Interessierte, z. B. Vertreter:

  • kommunaler Unternehmen
  • von Städten, Gemeinden und Verbänden
  • aus Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen
  • von wissenschaftlichen Einrichtungen
AGENDA      

09:30 Uhr
Registrierung
10:00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker, Institutsleiterin Fraunhofer FOKUS
10:10 Uhr
Grußworte
Sprecher/in BMBF (tbc)
10:20 Uhr
Vorstellung der Studie »Vorstudie - Datenaustausch und Zusammenarbeit im urbanen Raum«

N.N. Sprecher/in der Fraunhofer-Institute (tba)

10:50 Uhr

Bedeutung von Daten für Menschen und Quartiere
Michaela Bonan, Leitung Projektbüro Smart City Dortmund, Stadt Dortmund

11:10 Uhr
Kaffeepause
11:40 Uhr

Aktueller Stand der Digitalisierungsstrategie, Beschleuniger und Hemmnisse in Köln und interkommunale Zusammenarbeit mit Bonn
Dirk Blauhut, Chef vom Dienst Abteilung E-Government, Stadt Köln

12:00 Uhr

Der urbane Datenraum als kommunales Wachstums-Konzept am Beispiel Emden
Jürgen Germies, Haselhorst Associates GmbH, Unternehmensberater

12:20 Uhr
Kommunale Datenhoheit und Daseinsvorsorge
Tim Bagner, Referent für Energie-, Wasser- und Abfallpolitik, Deutscher Städtetag
12:40 Uhr

Podiumsdiskussion
»Urbane Datenräume im Spannungsfeld zwischen Daseinsvorsorge, Nachhaltigkeit und Finanzierung«

Teilnehmende:
Alexander Handschuh, Pressesprecher des Deutschen Städte‐ und Gemeindebundes
Nicola Mendyka, Fachgebietsleiterin Grundsatzfragen Digitalisierung , Verband kommunaler Unternehmen e. V.
N.N., Vertreter/in der Stadt Köln
Prof. Dr.‐Ing. Ina Schieferdecker, Institutsleiterin Fraunhofer FOKUS

13:30 Uhr
Networking
14:30 Uhr
Ende