Ansprechpartner
ESPRI, Mitarbeiter, Ulrich Meissen
Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Meissen
Leiter 
Geschäftsbereich ESPRI
+49 30 3463-7571
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| @Fraunhofer FOKUS

Ganzheitliche Lösungen für die Sicherheit

Vernetzte Sicherheit kann sich nicht allein auf Technologien beschränken, sondern muss Organisationen und Zielgruppen einbinden, Arbeitsabläufe und Prozesse im Vorwege modellieren und das Denken und Handeln der Menschen antizipieren. Der Geschäftsbereich ESPRI ist entsprechend ganzheitlich aufgestellt und umfasst neben der reinen Technologieentwicklung zwei sich ergänzende Arbeitsbereiche.

Public Safety

In interdisziplinären Projektteams entwickelt das Fraunhofer FOKUS Technologien für die frühzeitige Gefahrenerkennung und Bevölkerungswarnung im öffentlichen und privaten Sektor sowie für die Vernetzung von Leitstellen- und Krisenmanagementsystemen. 

Nationale und europäische Forschungsprojekte bilden darüber hinaus den Rahmen, um die technologischen Grundlagen neuer Sicherheitslösungen für Anwender aus Sicherheitsorganisationen und Privatwirtschaft zu schaffen. Insbesondere Ideen aus der Kryptologie und der künstlichen Intelligenz (KI) stellen erfolgversprechende Ansätze für den Schutz und die Verarbeitung kritischer Daten der öffentlichen Sicherheit dar. 

Im safety lab werden die Ergebnisse gemeinsam mit namhaften Industriepartnern realitätsnah demonstriert und unter verschiedenen Gesichtspunkten – organisatorisch, technisch, rechtlich, sozialwissenschaftlich – evaluiert. In moderierten Führungen schafft dieser lebendige Demonstrationsraum Möglichkeiten für den fachlichen Austausch.  

Tele-Health

Das Innovationszentrum Telehealth Technologies befasst sich neben dem Aufbau von IT-basierten Integrationslösungen und Kooperationsplattformen für regionale Gesundheitsnetze auch mit patientenorientierten Anwendungen – z. B. der Therapieunterstützung mit Hilfe von Telemedizin und Telerehabilitation. Das Ziel ist es, dass medizinische Daten schnell, sicher und bedarfsgerecht zwischen den am Behandlungsprozess beteiligten Personen und medizinischen Einrichtungen ausgetauscht werden können. Dafür werden Lösungen aus verschiedenen Forschungsfeldern integriert, um ganzheitliche Systemanwendungen entlang der gesamten Informationskette des Gesundheitswesens vom Leistungserbringer und Kostenträger bis zum Patienten zu entwickeln.

Das Angebot des Innovationszentrums geht von technologischen Machbarkeitsstudien über die prototypische Implementierung von ganzen Anwendungsszenarien sowie die Erstellung und Bewertung von Pflichten-/Lastenheften und Betriebskonzepten.