Transferstelle IT-Sicherheit in der Wirtschaft

01. Jan. 2020 bis 31. Dez. 2023

Im Rahmen des Projektes »Transferstelle« der Initiative »IT-Sicherheit in der Wirtschaft« des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) entwickeln die Geschäftsbereiche Electronic Safety Systems (ESPRI) und Digital Public Services (DPS) Lösungen, um Unternehmen aus dem Mittelstand mit praxisbezogenen und aktuellen Informationen zum Schutz vor Cyberangriffen zu unterstützen. Den Unternehmen wird so ermöglicht, ohne großen Aufwand potentielle Gefährdungen aufzuspüren. Zudem erhalten Sie konkrete Handlungsempfehlungen zu IT-Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb.

Während digitale Technologien für kleine und mittelständige Unternehmen wichtige Möglichkeiten für Weiterentwicklung und Wachstum bieten, hinkt ihre Informationssicherheit den Chancen der digitalen Transformation hinterher. Gefahren werden nicht erkannt oder falsch eingeschätzt und es mangelt es oft an finanziellen Möglichkeiten und Kompetenzen, um ein IT-Sicherheits-Managementsystem einzuführen und umzusetzen.

Um diese Unternehmen bei einer sicheren Digitalisierung zu unterstützen, stellt die Transferstelle ab Sommer 2020 bereits vorhandene Angebote, wie z.B. Webseitenüberprüfungen und Handlungsleitfäden, für kleine und mittelständige Betriebe entsprechend ihrer Spezifischen Situation, z.B. Größe, Branche und IT-Architektur, zusammen. Für zusätzliche Schulungsmaterialien werden die Maßnahmen aufbereitetet und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Unternehmen zur Verfügung gestellt. Um einen einfachen und zielgerichteten Zugang zu den Angeboten zu ermöglichen, erfolgt die Beratung sowohl digital – über eine Website und eine App – als auch vor Ort. Dazu werden 80 Schaufenster bei Kammern und weiteren regionalen Anlaufstellen eingerichtet. Auch mobile Ratgeberteams werden bundesweit bereitstehen.

An der Transferstelle »IT-Sicherheit in der Wirtschaft« arbeitet das Fraunhofer FOKUS gemeinsam mit dem Deutschland sicher im Netz e.V. (Konsortialführer), dem Deutschen Industrie und Handelskammertag sowie der Hochschule Mannheim.