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Max Lautenschläger / Fraunhofer FOKUS

eGovernment-Newsletter 09/2018

Wie Digitalisierungslabore gelingen

Umlaufmappen, Stempelkarussells und Ärmelschoner – Symbole für die vermeintliche Trägheit der öffentlichen Verwaltung, der schon seit langer Zeit langsame Veränderungsprozesse und eine ausgeprägte Behäbigkeit in Sachen Digitalisierung vorgeworfen werden. Doch inzwischen hört man auch auf Behördenfluren immer häufiger Begriffe wie »Agilität«, »Nutzerorientierung« und »Experimentierräume«.

Das zeigt sich auch an den zahlreichen Digitalisierungslaboren, die in Bundesverwaltungen, Kommunen und Ländern wie Pilze aus dem Boden zu schießen scheinen. Handelt es sich dabei nur um einen kurzlebigen Trend oder steckt mehr dahinter? Sind die Labs gar nur Feigenblätter an einem Behörden-Gummibaum, die Agilität und Innovationsfreude vortäuschen sollen? Nicht unbedingt! Entscheidend für den Erfolg eines Labs ist seine Zielsetzung und seine Einbindung in die Gesamtorganisation. Dabei zählen vor allem diese drei zentralen Faktoren:

Entkopplung – Die Idee ist ebenso simpel wie gut: In einer Laborumgebung kann ausprobiert und getüftelt werden. Es ist ein offenes Experimentierfeld und fungiert so als Inkubator für neue Ideen und Prozesse. Grundsätzlich ist ein Lab sicherlich eher als Konzept denn als physischer Raum zu verstehen. Aber eigene Räumlichkeiten, die sich von der gewohnten und funktional gestalteten restlichen Arbeitsumgebung abheben, helfen dabei, eine kreative Atmosphäre zu schaffen. Die Arbeit im Digitalisierungslabor sollte von starren Entwicklungszyklen sowie von verbindlichen Technologiekatalogen und Rahmenarchitekturen der Organisation entkoppelt sein. Hier darf und soll außerhalb der etablierten Denkbahnen und Schablonen gearbeitet werden – das sind die besten Voraussetzungen dafür, dass Neues entsteht.

Kommunikation – Der Austausch zwischen Labor und den anderen Mitarbeitern ist nicht nur explizit erwünscht, sondern eine Grundvoraussetzung für Erfolg. Das Lab ist kein Reinraum, wie man ihn aus der Chemie oder der Medizin kennt. Mitarbeiter und Endnutzer werden – auch im Sinne des Akzeptanzmanagements – aktiv eingebunden. Sie probieren vor Ort Neues aus und ihr Feedback fließt direkt wieder ins Labor ein.

Überführung in die Praxis – Auch wenn viele Projekte im Lab absichtlich ergebnisoffen angelegt sind, so muss doch gewährleistet sein, dass erfolgreiche Entwicklungen und Neuerungen den Weg in die Praxis finden. Daher ist es unabdingbar, dass sowohl die für die Digitalisierungsstrategie zuständige Ebene als auch die IT-Leitung in die Aktivitäten des Labs eingebunden sind und direkt informiert werden. Das Lab fungiert so als eine weitere Schnittstelle zwischen Strategie und IT. Zudem wird das Risiko reduziert, dass sinnvolle Entwicklungen von Zwischenebenen ausgebremst werden, die an lieb gewonnenen Technologien und lange bewährten Prozessen hängen.

So kann ein Labor mehr sein als das sprichwörtliche Feigenblatt – nämlich eine vitale Pflanze, die mit ihren Wurzeln auch verkrustete Untergründe durchdringt und neue Früchte trägt.

Seit rund 15 Jahren betreiben wir bei Fraunhofer FOKUS das eGovernment-Labor. Es fungiert als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Wirtschaft. Das Ziel unseres Labors ist es, Menschen zusammenzubringen und neue Technologien zu entwickeln. Über diese informieren wir fortlaufend, bestenfalls begeistern wir sogar damit. Falls Sie noch kein eigenes Lab haben oder einfach mal in unseres hineinschnuppern möchten, laden wir Sie herzlich dazu ein. Selbstverständlich können Sie auch jederzeit Laborpartner bei uns werden.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen,

Matthias Flügge
Leiter Digital Public Services

Digitale Modellbehörde

Um die Digitalisierung der Verwaltung in Hessen voran zu treiben, wurde in den Regierungspräsidien des Landes das Projekt »Digitale Modellbehörden« gestartet. Das Projekt wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hessischen Innenministeriums und der Regierungspräsidien geführt und durch PD - Berater der öffentlichen Hand sowie Fraunhofer FOKUS unterstützt. Derzeit werden in einem Vorprojekt innerhalb der Regierungspräsidien Vorgehensweisen, Blaupausen und Basiskomponenten definiert und erprobt. Ziel des Projektes ist das medienbruchfreie Angebot von Verwaltungsleistungen nach außen und die Sicherstellung einer schnellen und effizienten Bearbeitung durch die Digitalisierung von Prozessen nach innen. Noch in diesem Jahr sollen erste Verwaltungsleistungen digitalisiert werden, so dass erste Effekte rasch sicht- und erfahrbar gemacht werden. Bereits umgesetzt wurden Digitalisierungen in den Bereichen »Ausländerrecht« und »Wirtschaftliche Jugendhilfe«. Aktuell befinden sich die Aufgabenbereiche »Anerkennungsprämie für Feuerwehr und Katastrophenschutz«, »Online-Anträge im Bereich Arbeitsschutz«, »Stiftungsaufsicht« und »Elterngeld« in der Umsetzung.

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Jan Ziesing (Mail)

Zukunftsszenarien für ein digitales Österreich

Gemeinsam mit Margarete Schramböck, der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort der Republik Österreich, diskutierten am 21. August über 50 Expertinnen und Experten an der Donau-Universität Krems über das Zukunftsbild »Digitales Österreich«. Unter der Projektleitung von Fraunhofer FOKUS waren weitere Fraunhofer-Institute mit insgesamt elf Experten vor Ort. Gemeinsam wurden im Vorfeld Zukunftsszenarien für den Zeitraum 2040 bis 2050 erstellt. Diese bildeten die Ausgangspunkte der Diskussion in den Themenfeldern Arbeit und Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft, Dienstleistung und Rechtsprozesse, Gesundheit und Soziales, Industrie und IOT, Landwirtschaft, Mobilität und Verkehr, Sicherheit, Tourismus und Kultur sowie Verwaltung und öffentlicher Dienst. Derzeit werden die Ergebnisse dokumentiert und für eine Publikation aufbereitet.

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Jan Ziesing (Mail)

Forschungsgruppe des Weizenbaum-Instituts bei Fraunhofer FOKUS

Die Forschungsgruppe »Digitalisierung und wissenschaftliche Wertschöpfung« des Weizenbaum-Instituts untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf die akademische Forschung. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von Dr. Sonja Schimmler, Mitarbeiterin des Geschäftsbereichs Digital Public Services bei Fraunhofer FOKUS. Digitalisierung wird dabei als Veränderung der Forschungs- und Publikationsprozesse verstanden, mit der Maßgabe, den Nutzen der Forschung zu erhöhen. Die Forschungsgruppe möchte im Rahmen ihrer Arbeit die anderen Gruppen des Weizenbaum-Instituts in der Ausgestaltung ihrer Forschungs- und Publikationsprozesse begleiten und eine auf die Nutzerinnen und Nutzer zugeschnittene IT-gestützte Forschungsumgebung konzipieren. Am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft - Das Deutsche Internet-Institut arbeiten derzeit 20 Forschungsgruppen und rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. 

Weitere Infos finden Sie unter: https://vernetzung-und-gesellschaft.de

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Sonja Schimmler (Mail)

Pilotprojekt »Resozialisierung durch Digitalisierung«

Alles neu durch Digitalisierung – das gilt für Menschen, die aus der Haft zurück in den Alltag kommen ganz besonders. Hier setzt das Projekt »Resozialisierung durch Digitalisierung« an: Im Juni 2018 wurden in einer ersten Testphase 35 Tablets an die Gefangenen der Berliner JVA Heidering ausgegeben. Mit diesen können Häftlinge beispielsweise Lebensläufe schreiben, in Jobbörsen recherchieren und Wikipedia sowie die Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung abrufen. Um einen Missbrauch der Geräte zu verhindern, hat Fraunhofer FOKUS die Tablets speziell für den Einsatz in der JVA konfiguriert. Im Projekt arbeiten Fraunhofer FOKUS, das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) und das IT Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) im Auftrag der JVA Heidering und der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung zusammen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://s.fhg.de/resozialisierung-durch-digitalisierung

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Lutz Nentwig (Mail)

Studie: Wie entsteht aus kommunalen Datensilos ein urbaner Datenraum?

Urbane Daten liegen dezentral in Unternehmen, Behörden und auf privaten Smartphones, gespeichert in unterschiedlichen Formaten. Besonderen Nutzen erzeugen die Daten aber erst dann, wenn sie vertrauenswürdig vernetzt, für Interessierte leicht auffindbar sowie verständlich sind. Am 29. Juni 2018 stellten die Fraunhofer-Institute FOKUS, IAIS und IML in Berlin die Studie »Urbane Datenräume – Möglichkeiten von Datenaustausch und Zusammenarbeit im urbanen Raum« vor. Das Forscherteam untersuchte im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beispielhaft das Datenmanagement in Bonn, Dortmund, Emden und Köln. Die Expertinnen und Experten empfehlen Kommunen einen individuell ausgestalteten urbanen Datenraum nach offenen Standards. Denn urbane Datenräume fördern die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, sowohl auf Basis offener als auch kommerzieller Daten, und beteiligen Kommunen an den Innovationserfolgen.

Die Studie zum Download sowie ausführlichere Informationen finden Sie unter: https://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/presse/urbaneDatenraeume-Studie-Datenmanagement_2018_06

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Lina Bruns (Mail), Silke Cuno (Mail)

Modell: Parkraummanagement vor dem Landratsamt

Sensoren sind die Basis der Smart City, ein bekanntes Szenario dafür ist das Parkraummanagement. Nach der Inbetriebnahme einer »Basisstation« für ein community-basiertes Funknetz für das Internet der Dinge arbeitet der Geschäftsbereich DPS weiter an typischen Anwendungen für den öffentlichen Sektor. Das von FOKUS entwickelte Modell eines »Landratsamts« mit Szenarien einer voll digitalisierten öffentlichen Verwaltung wurde mit sensorüberwachten Parkplätzen ausgestattet, um anreisenden Besuchern frühzeitig mitteilen zu können, wie stark der öffentliche Parkraum ausgelastet ist. Außerdem kann die Verwaltung auch signalisieren, dass alle Parkplätze belegt sind, wenn beispielsweise ein Straßenfest ansteht. Der Demonstrator ergänzt die Arbeiten von Fraunhofer FOKUS zum Internet der öffentlichen Dinge und macht die funkbasierte Sensorinfrastruktur als eine der Grundlagen von Smart Cities erfahrbar.

Mehr über »Funkende Dinge« bzw. deren Netzinfrastrukturen in der ÖFIT-Trendschau: https://www.oeffentliche-it.de/trendschau

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Fabian Manzke (Mail)

Langfristige Beweiswerterhaltung und Datenschutz in der Blockchain

Die Blockchain-Technologie findet zunehmend branchenübergreifend Beachtung und Verwendung. Zur vertrauenswürdigen Abwicklung und zum Nachweis elektronischer Geschäftsprozesse sind bei der Nutzung von Blockchain-Technologie verschiedene Anforderungen zu erfüllen – insbesondere hinsichtlich der geltenden gesetzlichen Nachweispflichten, der beweiswerterhaltenden Aufbewahrung gemäß Artikel 34 [eIDAS-VO] und Artikel 15 [VDG], sowie der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). In einer gemeinsamen Publikation des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und von Fraunhofer FOKUS wurden diese Vorgaben erläutert und Lösungen für den Einsatz von Blockchain-Technologien insbesondere im Zusammenhang mit dem Beweiswerterhalt abgeleitet.

Weitere Infos finden Sie unter:https://www.syssec.at/de/veranstaltungen/dachsecurity2018/programm

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Tomasz Kusber (Mail)

Neuer Leitfaden für vertrauenswürdige elektronische Geschäftsprozesse

Handbuch und Checkliste: Der Arbeitskreis 2 des DIN-Normenausschusses Information und Dokumentation (NID) 15 »Records Management und Langzeitverfügbarkeit digitaler Objekte« veröffentlichte zum Juli 2018 einen neuen Leitfaden für eine effiziente und regulatorisch korrekte Digitalisierung der Geschäftsprozesse in Behörden und Unternehmen. Wesentliche Maßgabe dabei war die weltweite Norm ISO-15489 zum Records Management. Der Leitfaden beschreibt prägnant die regulatorischen Anforderungen an vertrauenswürdige elektronische Geschäftsprozesse sowie die notwendigen Schritte für Konzeption, Aufbau und Etablierung eines sachgerechten Informations-/Records Managements. Fraunhofer FOKUS war maßgeblich an der Erstellung des Leitfadens beteiligt, der sowohl der öffentlichen Verwaltung (beispielsweise für die E-Akte) als auch Unternehmen als praktische Handlungshilfe dienen kann. Abgerundet wird der Leitfaden durch eine praktische Checkliste sowie den kompletten Normungstext, der Bestandteil des Handbuchs ist.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.beuth.de/de/publikation/records-management-nach-iso-15489/270032872

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Steffen Schwalm (Mail), Tomasz Kusber (Mail)

eIDAS-Verordnung: Workshop zu Interoperabilität und Beweiswerterhaltung

Die eIDAS-Verordnung hat die Weichen für den einheitlichen Einsatz von elektronischen Signaturen, Siegeln und Zeitstempeln im Europäischen Wirtschaftsraum gestellt. Der Beweiswert solch kryptographisch abgesicherter Dokumente muss bis zu 100 Jahre erhalten bleiben. Die Technische Richtlinie TR-03125 (TR-ESOR) des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gilt als wesentlicher Standard zur Beweiswerterhaltung. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Interoperabilität der Produkte. Um diese zu stärken, wurde unter Federführung von BSI, Fraunhofer FOKUS und ecsec ein Prüftool entwickelt, das Anwender wie Anbieter bei der Prüfung der Konformität gegenüber der TR unterstützen soll. In einem technischen Workshop im Frühjahr diskutierten Hersteller, Betreiber, Prüfsteller und Anwender erste Testergebnisse des Prüftools ebenso wie die nächsten Schritte bis zu dessen Online-Bereitstellung.

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Tomasz Kusber (Mail)

DPS Newsletter eGov News
Matthias Heyde / Fraunhofer FOKUS

Kompetenzzentrum Öffentliche IT

Peter Parycek im Digitalrat

Die Bundesregierung hat am 22. August ihren aus zehn Mitgliedern bestehenden Digitalrat vorgestellt. ÖFIT-Leiter Peter Parycek gehört dem Gremium an und wird die Regierung insbesondere zu Themen der Digitalisierung im öffentlichen Raum beraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, dass es die Aufgabe des Digitalrats sei, die Bundesregierung unabhängig zu beraten und anzutreiben. Beschäftigen sollen sich die Mitglieder des Rates vor allem mit vier zentralen Themen: Der Zukunft der Arbeitswelt, dem Umgang mit Daten, der Gründerszene sowie neuen Möglichkeiten der Partizipation. Hinzu kommt als Querschnittsthema die Frage, wie sich die Digitalisierung auf Kultur und Gesellschaft auswirkt.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.oeffentliche-it.de/digitalrat

Bevölkerungsumfrage und digitalpolitischer Impuls zur Künstlichen Intelligenz

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung bei der Entscheidungsfindung trifft in der Bevölkerung auf breite Akzeptanz - eine Mehrheit spricht sich jedoch gegen vollständig autonome Entscheidungen aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage von ÖFIT. In welchen Bereichen und unter welchen Umständen maschinelle Autonomie eher akzeptiert wird, erfahren Sie in der aktuellen ÖFIT-Infografik zum Thema Künstliche Intelligenz.

Wie aber kann künstliche Intelligenz (KI) der Gesellschaft dienen? Wie können Nutzerinnen und Nutzer ermächtigt werden und wie sieht der digital vernetzte Staat der Zukunft aus? Basierend auf dieser und weiteren ÖFIT-Bevölkerungsumfragen sowie auf Ergebnissen eines Workshops mit Expertinnen und Experten gibt ÖFIT in einem neuen »Impuls zur digitalpolitischen Gestaltung Künstliche Intelligenz« einen Überblick über die derzeit drängendsten politischen Fragen rund um das Thema KI und zeigt die Potenziale für Staat und Verwaltung auf.

Die ÖFIT-Infografik finden Sie unter: https://www.oeffentliche-it.de/bevoelkerungsumfrage

Mehr Informationen zum digitalpolitischen Impuls finden Sie unter: http://s.fhg.de/Impuls-Gestaltung-KI

Kontakt:
Nicole Opiela (Mail)

Exekutive KI 2030. Zukunftsszenarien für die Verwaltung

Nach Angaben der Bundesregierung kommen bereits heute erste algorithmische Verfahren in der Bundesverwaltung zum Einsatz. In dem Foresight-Projekt »Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung 2030« hat ÖFIT gemeinsam mit Methoden-Expertinnen und Experten des Fraunhofer ISI und einem interdisziplinären Expertenteam vier Zukunftsszenarien erarbeitet, die unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten von KI in der öffentlichen Verwaltung darstellen.

Mehr Informationen unter: http://s.fhg.de/Exekutive-KI-2030

Kontakt:
Mike Weber (Mail)

Sammelband: »(Un)berechenbar? Algorithmen und Automatisierung in Staat und Gesellschaft«

Wie und wo wirken Algorithmen politisch? In welchen Anwendungsbereichen ist es notwendig, ihren Einsatz politisch zu gestalten? Zur Veröffentlichung des Sammelbandes »(Un)berechenbar? Algorithmen und Automatisierung in Staat und Gesellschaft« diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft diese Fragen am 11. Juni im Fraunhofer FORUM Berlin auf Einladung von ÖFIT. Der Band thematisiert in über 20 Beiträgen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik Veränderungsprozesse von Staatlichkeit und Öffentlichkeit angesichts des zunehmenden Einsatzes von Algorithmen.

Den gesamten Sammelband im pdf- und im ePub-Format finden Sie unter: http://www.oeffentliche-it.de/unberechenbar

Kontakt:
Resa Mohabbat Kar (Mail)

ÖFIT-Trendschau: Funkende Dinge

Mobilfunk und WLAN empfinden wir als immer schneller: Hohe und permanent steigende Datenraten machen es möglich. Die Vernetzung der vielen kleinen funkenden Dinge im Internet der Dinge erfordert jedoch andere Qualitäten. Niedriger Energieverbrauch kombiniert mit hoher Reichweite ist hier entscheidend. Dafür wird jetzt eine neue Familie sogenannter Low Power Wide Area-Funktechniken (LPWA) verfügbar. Die aktuelle Trendschau des Kompetenzzentrums ÖFIT fragt, wie sich diese Techniken für das Gemeinwesen nutzbar machen lassen.

Die Trendschau finden Sie unter: https://www.oeffentliche-it.de/-/funkende-dinge

Kontakt:
Mike Weber (Mail)

DPS Newsletter Events

Events

BODDy (Berlin Open Data Day) 2018
11.10.2018, Berlin (Info)

ÖFIT-Diskussionsrunde mit MdBs: »KI politisch gestalten« 
15.10.2018, Berlin (Info)

ÖFIT-Konferenz 2018: »(Un)ergründlich. Künstliche Intelligenz als Ordnungsstifterin«
18.10.2017, Berlin (Info)

BODDy (Berlin Open Data Day)

Am Donnerstag, den 11. Oktober 2018 findet zum siebten Mal der Berlin Open Data Day (BODDy) statt. Die Veranstaltung bringt ein buntgemischtes Publikum aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, IT-Entwicklerinnen und -Entwicklern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung zusammen. Gestalten Sie den Tag mit und diskutieren Sie in den Räumlichkeiten des Fraunhofer FOKUS, wie Berlin mit Open Data die Verkehrs- und Energiewende meistern und welche Rolle die Blockchain und KI für Open Data spielt.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.fokus.fraunhofer.de/de/dps/events/BerlinOpenDataDay_2018

Kontakt:
Lisa Bieker (Mail)

ÖFIT-Konferenz 2018: »(Un)ergründlich. Künstliche Intelligenz als Ordnungsstifterin«

Am 18. Oktober lädt ÖFIT zu einem interdisziplinären Symposium zu Künstlicher Intelligenz (KI) in das silent green Kulturquartier Berlin ein. Die Entwicklungen von KI-Systemen hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem gesamtgesellschaftlich relevanten Thema entwickelt. Unter dem Titel »(Un)ergründlich. Künstliche Intelligenz als Ordnungsstifterin« diskutieren Expertinnen und Experten aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft das Entstehen von »intelligenten« Ordnungssystemen.

Mehr Informationen und Hinweise zur Anmeldung erhalten Sie unter: https://www.oeffentliche-it.de/veranstaltungen

Kontakt:
Karoline Krenn (Mail)

LabTalk im eGovernment-Labor: Digitale Transformation in großen, verteilten Organisationen

Am 11. Oktober 2018 lädt Fraunhofer FOKUS die Partner des eGovernment-Labors zum nächsten LabTalk in Berlin ein, der sich dem Thema der digitalen Transformation in großen, verteilten Organisationen widmet. Herr Dr. Stephan Fasshauer, Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bund, wird einen Einblick in die Herausforderungen und Pläne zur digitalen Transformation der Deutschen Rentenversicherung geben. Im Anschluss berichtet Fraunhofer FOKUS über Erfahrungen und Konzepte für eine moderne IT-Governance in dezentralen Organisationen.

Kontakt:
Florian Rabe (Mail)

Mehr Schutz für Geschäftsdaten in der Cloud

Immer wieder werden bei Hackerangriffen große Datenmengen gestohlen. Der langjährige Laborpartner MobileIron hat daher seine Cloud-Sicherheitslösung Access um die App Authenticator erweitert. Damit kann die IT die Identität eines Benutzers verifizieren und das Smartphone als zweite Authentifizierungsquelle für die Multifaktor-Authentifizierung (MFA) nutzen. Die Authentifizierung erfolgt dynamisch und kontextabhängig, da das Verfahren den Status von Gerät, App, Netzwerk und Benutzer in die Authentifizierung einbezieht. MobileIron ist einer von mehreren Partnern im eGovernment-Labor, die Sicherheitslösungen für mobile Endgeräte entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.mobileiron.com/de/blog/multi-factor-authentication-for-the-cloud

Kontakt:
Partick Cadet (Mail)

codia aktualisiert eAkten-Szenario im eGovernment-Labor

Das codia d.3ecm-System im eGovernment-Labor erhält ein umfassendes Update auf die aktuelle Version 8.1. Dieses ermöglicht den Zugriff auf einzelne Benutzergruppen angepasste Client-Anwendungen mit intuitiv bedienbaren Oberflächen. Darüber hinaus stehen integrierte Anwendungslösungen wie ein Dienstreise-Management mit Antrags- und Abrechnungsfunktionalitäten sowie ein verwaltungsweites Vertragsmanagement mit erweiterten Prüfungsfunktionen nach §2b UStG zur Verfügung. Eine weitere wesentliche Aktualisierung ist das neue integrierte d.velop GDPR compliance center. Dieses unterstützt die öffentliche Verwaltung und Organisationen bei der Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Kontakt:
Angelika Nazarenus (Mail)

cBrain an Entwicklung von Best-Practice Modell für digitale Bürokratie beteiligt

Im Jahr 2018 steht Dänemark erstmals auf Platz eins des e-Government Development Index der Vereinten Nationen (UN-EGDI 2018). Bewertet wurden die Infrastruktur, Förderung, Verfügbarkeit und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie aller UN-Mitgliedsstaaten. Auch auf dem Länder-Index zur Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft (DESI 2018) der Europäischen Kommission erreichte Dänemark in diesem Jahr den ersten Platz. Bereits im fünften Jahr in Folge führt der nördliche Nachbar Deutschlands diesen Vergleich an und ist damit die ungebrochene Nummer eins unter den 28 Mitgliedsstaaten der EU. Der eGovernment-Laborpartner cBrain ist Teil dieser europäischen Erfolgsgeschichte und hat gemeinsam mit öffentlichen Behörden ein Best-Practice Modell für die digitale Bürokratie entwickelt, das sich organisationsneutral anwenden lässt. Mehr als 50 dänische Behörden nutzen cBrain F2.

Kontakt:
Robert Lentz (Mail)