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Max Lautenschläger / Fraunhofer FOKUS

eGovernment-Newsletter 10/2016

Was taugt die Blockchain für den Public Sector?

Liebe Leserinnen und Leser,

ob Gebrauchtwagenkauf oder Carsharing, Musikstreaming oder Stromrechnung – es vergeht aktuell keine Woche ohne neue Blockchain-Anwendungen. Das Internet hat eine neue Evolutionsstufe erreicht, die alles verändern wird, behaupten einige Enthusiasten. Die Blockchain schafft nämlich die Intermediäre ab. Man kann zum Beispiel Geld überweisen ohne die Hilfe einer Bank. Und, wenn man das möchte, sogar automatisch per Smart Contract Verträge automatisiert ablaufen lassen. Viele Funktionen, die Intermediäre bisher übernommen haben, werden jetzt durch das Netz bereitgestellt. Die komplette Buchhaltung erfolgt dezentral in tausenden von vernetzten Speicherknoten, die in einem permanenten Austausch automatisiert alle Transaktionen abgleichen, verifizieren und Manipulationen sofort erkennen und ausschließen sollen. Auf dieser Basis läuft z. B. der Bitcoin-Handel bereits seit 2009. Und zwar so gut, dass die Bankenwelt jetzt auch auf den Blockchain-Zug aufspringen möchte.

Nun sind Banken allerdings längst nicht die einzigen Intermediäre, sondern genauso Notare, Kreditkarten-Firmen, alle möglichen Handelsplattformen und nicht zuletzt die öffentliche Verwaltung. Was?! Die Verwaltung?

Ja, genau. Und so wird langsam auch das eGovernment-Umfeld munter. Blättern Sie mal die Veranstaltungseinladungen der letzten Zeit durch: Das Thema Blockchain dürfte Ihnen häufiger begegnen. Dabei wird gern auf Estland verwiesen, wo schon seit einigen Jahren ein Blockchain-ähnliches Verfahren zur Verifikation von medizinischen Dokumenten genutzt wird. Doch experimentiert wird nicht nur im Baltikum. Großbritannien etwa pilotiert aktuell die „automatische“ Gewährung von Sozialhilfeleistungen über eine Blockchain. Aber auch in Georgien, Ghana oder Honduras, also in Ländern, die traditionell nicht als Vorreiter der Digitalisierung gelten, wird mit der Blockchain gearbeitet. Korruptionsbekämpfung lautet hier das Stichwort. Intermediäre, die Ihrer Rolle als vertrauenswürdiger Vermittler nicht gerecht werden, werden durch die Blockchain ersetzt.

Und bei uns in Deutschland? Hier ist die Skepsis auch in Expertenkreisen noch groß: Buchführung aus der Crowd? Komplett dezentrale Verzeichnisse? Das heißt Gestaltungsmacht abgeben. Ein System, das nicht vergisst? Da schrillt die Datenschutzglocke. Automatisierte Verwaltungsprozesse? Wo bleibt der menschliche Ermessensspielraum des Bearbeiters? Ob die Blockchain-Technologie alles verändern wird oder letztlich doch nur in Teilen kleine Probleme löst, bleibt abzuwarten. Und natürlich muss im Einzelfall immer gefragt werden, ob es nicht andere, geeignetere Technologien gibt. Insbesondere hinsichtlich Skalierbarkeit und Ressourceneffizienz haben Blockchain-Ansätze noch so ihre Probleme. Doch bei allen Vorbehalten ist davon auszugehen, dass uns das Thema noch eine Weile beschäftigen wird. Und es ist besser, hier mutig etwas Neues auszuprobieren, als wie so oft in der Vergangenheit, hinterherzuhecheln. Lassen Sie uns also die Diskussion aus der Expertennische heraustragen und ernsthaft prüfen, wieweit uns die Blockchain trägt.


Weiterführende Links:

Neue Studie zur digitalen Vernetzung gibt Handlungsleitlinien für den Public Sector

Hierarchische Strukturen, wie sie für Organisationen des Industriezeitalters kennzeichnend waren, werden heute im Zuge der Digitalisierung durch neue netzwerkartige Strukturen abgelöst. In der Studie „Digitale Vernetzung von Staat mit Wirtschaft und Gesellschaft“ haben Fraunhofer FOKUS und Partner mit Unterstützung des ISPRAT e.V. diese Veränderungsprozesse aufgegriffen, und Handlungsleitlinien für den öffentlichen Sektor abgeleitet. Die Studie soll dazu beitragen, das Innovationspotential der Digitalisierung besser nutzbar zu machen, und zwar direkt in den Routine- und Arbeitsprozessen der unterschiedlichen Akteursgruppen.

Weitere Informationen zur Studie „Digitale Vernetzung von Staat mit Wirtschaft und Gesellschaft – Akteursorientierte Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung“ sowie die Möglichkeit zum Download finden Sie hier: www.fokus.fraunhofer.de/de/dps/news/isprat-netzwerkgesellschaft

Kooperative Governance – Studie zeigt beispielhaft Erfolgsfaktoren für eGovernment-Projekte

Überambitionierte Projektplanungen, wechselnde politische Vorgaben und mangelnde Einbeziehung relevanter Akteure sind häufig die Ursache, wenn Modernisierungsvorhaben in der öffentlichen Verwaltung scheitern. Einige grundsätzliche Prinzipien für kooperative Governance hat Open Government-Experte Dr. Jens Klessmann von Fraunhofer FOKUS in seiner Dissertation herausgearbeitet. Dafür untersuchte er am Beispiel des Berliner Open Data Prozesses, wie eine zielführende Zusammenarbeit in der Bereitstellung offener Verwaltungsdaten erfolgen kann.

Die Studie unter dem Titel „Kooperative Governance zur Bereitstellung offener Verwaltungsdaten – Eine Untersuchung am Beispiel des Berliner Open Data Prozesses“ finden Sie zum Download unter:
www.uni-speyer.de/files/de/Forschung/Publikationen/Dissertationen/Klessmann.pdf

2. Konferenz IT-Konsolidierung - Von Fachverfahren zu modernen Anwendungslandschaften

Die Konsolidierung der Verwaltungs-IT in Bund und Ländern ist in vollem Gange: Gewachsene Organisations- und IT-Betriebsinfrastrukturen werden hinterfragt, harmonisiert und zusammengeführt. Das größte Potenzial schlummert dabei auf der Anwendungsebene. Die Konsolidierung der heterogenen Applikationslandschaft in der öffentlichen Verwaltung verspricht neben geringeren Kosten auch zuverlässigere und sicherere Anwendungen. Zugleich ist die Konsolidierung der Fach-IT aber auch eine Herkulesaufgabe, da gleichermaßen IT-Abteilungen und Fachanwender betroffen sind. Was also sind Erfolgsgaranten der Anwendungskonsolidierung? Fraunhofer FOKUS, Cassini Consulting, Capgemini und Atos laden deswegen am 26. Januar 2017 zu einem Tag mit Expertisen, Strategien, Diskussionen und Best Practices zur Anwendungskonsolidierung in der öffentlichen Verwaltung ein.

Weitere Informationen zur Konferenz IT-Konsolidierung finden Sie hier: www.fokus.fraunhofer.de/itkons2017

Workshop: Open Policy Making – Politik auf Basis offener Daten

Wie können Daten die politische Steuerung und Gesetzgebung verbessern? Open Policy Making verfolgt das Ziel einer gemeinschaftlichen und evidenzbasierten Politik, in der Entscheidungen mit Hilfe von Daten zielgenauer, transparenter und nachvollziehbarer getroffen werden. Eine Möglichkeit zur offenen Diskussion bietet sich am 10. November 2016 im Fraunhofer-Institut FOKUS. Die Partner des EU-Projekts Policy Compass laden alle politischen Entscheidungsträger, KMUs, Datenjournalisten und Forschungseinrichtungen, die sich mit datengetriebenem Policy Making beschäftigen, herzlich ein, gemeinsam zu diskutieren, wie Politik durch Daten wirkungsvoller und transparenter werden kann.

Weitere Informationen zum Workshop sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.fokus.fraunhofer.de/openpolicymaking.

Studie: Open Data in Europa auf einem guten Weg  

Bereits 81 Prozent der europäischen Länder verfolgen eine ausgewiesene Open Data-Politik, wie eine neue Studie zeigt. Deutschland ist aber im Ranking zurückgefallen. Der Bericht beurteilte die Open-Data-Bereitschaft, die den Entwicklungsstand nationaler Open Data-Richtlinien umfasst, sowie den Open-Data-Reifegrad, der die in den Portalen angebotenen Funktionen bewertet. Als Hemmnisse für die Entwicklung in Deutschland werden unklare und uneinheitliche Regelungen der Nutzungsbedingungen und Lizenzen für Open Data als Gründe genannt. Die Studie wurde federführend von Capgemini im Rahmen des European Data Portals erstellt, an dem auch Fraunhofer FOKUS als technischer Partner beteiligt ist.

Die Studie „Open Data Maturity in Europe 2016: Insights into the European state of play" steht hier zum Download zur Verfügung: www.europeandataportal.eu/sites/default/files/edp_landscaping_insight_report_n2_2016.pdf

Weitere Informationen zum European Data Portal finden Sie hier: www.fokus.fraunhofer.de/de/dps/projekte/opendataportal

Open Government Partnership: Deutschlands Weg zum Beitritt

Im April 2016 hat die Bundesregierung beschlossen, der internationalen Open Government Partnership (OGP) beizutreten. Der zivilgesellschaftliche "Arbeitskreis für einen Beitritt Deutschlands zur Open Government Partnership" legte nun einen ersten Entwurf für einen Nationalen Arbeitsplan vor. Dieser umfasst zahlreiche inhaltliche Vorschläge zur Stärkung von offenen Daten, Transparenz, Bürgerbeteiligung, Zukunftsdialogen, Innovationsmanagement, Datenschutz, IT-Sicherheit und zum Kompetenzaufbau. Am Arbeitskreis beteiligt ist auch Prof. Jörn von Lucke, Mitarbeiter bei Fraunhofer FOKUS, der die Interessen für die Gesellschaft für Informatik vertritt.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis für einen Beitritt Deutschlands zur Open Government Partnership: www.opengovpartnership.de

Der zur Kommentierung offene Entwurf für einen Nationalen Arbeitsplan Deutschlands zur Open Government Partnership findet sich als kommentierbares Dokument hier: docs.google.com

Neuprojekt I: EU-Projekt AEGIS wandelt Big Data in Linked Data um

Heterogene Daten aus verteilten Quellen auffindbar und zusammen nutzbar zu machen, ist hochkomplex. Im EU-Projekt AEGIS (Advanced Big Data Value Chains for Public Safety and Personal Security) soll daher ein Datenmarktplatz entwickelt werden, der mehrsprachige, strukturierte und unstrukturierte Big Data aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern in einem Data Hub zusammenführt und zudem als Linked Data bereitstellt. Das Projekt ist als Private Public Partnership organisiert und wird von FOKUS geleitet. Dabei kann das Institut auf wertvolle Erfahrungen aus der Entwicklung des European Data Portals zurückgreifen, in dem ein einheitlicher Zugriff auf mehrsprachige Metadaten aus verteilten Quellen ermöglicht wurde.

Neuprojekt II: DevOps für Multi-Cloud-fähige Software-Entwicklung

Interoperabilität, Vertrauenswürdigkeit und heterogene Lizenzbedingungen sind Grundbedingungen jeder Software, die unterschiedliche Cloud-Dienste nutzt. Das EU-Forschungsprojekt DECIDE (DEvOps for trusted, portable and interoperable Multi-Cloud applications towards the Digital singlE market) entwickelt daher ein neues Dienste-basiertes Multi-Cloud Software Framework. Hier werden Techniken und Mechanismen bereitgestellt, um Multi-Cloud-fähige Anwendungen vertrauenswürdig, interoperabel und rechtskonform hinsichtlich der Geschäftsbedingungen der einzelnen Cloud-Dienste zu entwickeln und dynamisch zu deployen. Fraunhofer FOKUS ist im Projekt mit der Architektur-Entwicklung betraut.

Umfrage: Wie hoch ist die IKT-Kompetenz in der öffentlichen Verwaltung?  

Online-Portale und digitale Systeme können Gemeinden dabei unterstützen, Wissen und Erfahrungen auszutauschen und Informationen langfristig verfügbar zu machen. Aber bringen die Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung heute schon das notwendige Wissen für den digitalen Wandel mit? Mit einer Befragung möchte das Projekt EAGLE herausfinden, wo Verwaltungsmitarbeiter Unterstützung benötigen, um solche Systeme erfolgreich nutzen zu können. Mithilfe der Ergebnisse aus der Umfrage wird die EAGLE-Lernlösung weiterentwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit getestet.

Zur Umfrage gelangen Sie über www.surveymonkey.de/r/G58GTSV. Die Beantwortung der Fragen dauert nicht mehr als 15 Minuten.

Zudem sind interessierte Mitarbeiter von öffentlichen Verwaltungen eingeladen, den Prototypen der EAGLE-Plattform kostenfrei zu testen. Bitte wenden Sie sich dafür an Sonja Trapp (Mail).

Weitere Informationen zum Projekt EAGLE finden Sie unter: www.eagle-learning.eu/de.

Wie digital ist die Bildung von Morgen?

In diesen Tagen beginnt wieder für tausende Schulanfänger der Ernst des Lebens. Wenn sie mit ihrer Schultüte den Klassenraum betreten, ist Vieles noch so wie vor Jahrzehnten. Aber auch hier hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten und bietet neue Möglichkeiten der Interaktion und Individualisierung. Was ist digitale Bildung und wie stellt sie sich dar angesichts des Spagats zwischen Tradition und Moderne? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung für Schule, Studium und Weiterbildung? Diesen und weiteren Fragen geht das neue ÖFIT-Diskussionspapier „Digitale Bildung“ nach.

Das vollständige Diskussionspapier zum Thema Digitale Bildung lesen Sie unter: www.oeffentliche-it.de/publikationen

Wenn Sie lieber spielerisch in die Diskussion einsteigen möchten, haben Sie hier die Gelegenheit zu testen, ob Sie im Bildungssystem der Zukunft bestehen könnten: www.oeffentliche-it.de/bildung

Digitalisierung braucht Governance

In der Digitalisierung reden wir über intelligente Vernetzung, autonomes Fahren oder No-Government - alles herausragende Leuchttürme, die wir analysieren, motivieren und pilotieren. Diese Leuchttürme stehen vereinzelt in der durch Gewaltenteilung, Ressortprinzip und Föderalismus segmentierten Digitalisierungslandschaft. Drei IT-Bundesminister, CIOs auf allen Ebenen, auf Bundes- Ebene der IT-Rat, auf Bundes- und Länderebene der IT-Planungsrat, nationale Strategien, Länderstrategien und kommunale Strategien setzen sich mit unterschiedlichsten Aspekten auseinander; wo aber bleibt die übergreifende und umfassende Governance des Digitalen? Das ÖFIT-Diskussionspapier „Digtale Governance“ bietet einen Einstieg und lädt zur aktiven Beteiligung ein.

Den Diskussionseinstieg finden Sie unter: www.oeffentliche-it.de/publikationen

No-Government als Trend

No-Government, im Wortsinn: keine Regierung/Verwaltung, klingt zunächst absurd - natürlich braucht jedes Gemeinwesen Regelungen und Organisation. Aber es lohnt sich, im Einzelfall zu prüfen, ob die ins Auge gefasste Regelung tatsächlich notwendig ist und ob Verfahren für Bürger und Wirtschaft vereinfacht werden können. Das Trendthema No-Govnerment fasst einige Konzepte zusammen, die das Verwaltungshandeln schlanker und smarter machen sollen. Von One-in-One-out über One-Stop-Shops bis hin zu Digital-by-Default oder Once-Only liefert es einen kurzen und prägnanten Überblick über aktuelle Konzepte für die digitale Verwaltung.

Das Trendthema können Sie nachlesen unter: www.oeffentliche-it.de/-/no-government

Indoor-Navigation im Trend

Navigationshilfen haben längst den Alltag vieler Menschen erobert. Zunehmend werden auch Lösungen für die Navigation innerhalb von Gebäuden entwickelt. Eine Vielzahl von Unternehmen versucht derzeit den Wachstumsmarkt der Positionsbestimmung in Innenräumen und damit verbunden der Indoor-Navigation zu erobern. Während sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten abzeichnen, gibt es auch datenschutzrechtliche Bedenken. Das Trendthema gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen.

Das Trendthema können Sie nachlesen unter: www.oeffentliche-it.de/-/indoor-navigation

DPS Newsletter Events

Events

18. Beschaffungskonferenz 2016
15./16. Oktober 2016, Berlin (Info)

it-sa – Messe für IT-Security
18.-20. Oktober 2016, Nürnberg (Info)

15. Anwenderforum der PDV-Systeme
8./9. November 2016, Erfurt (Info)

Policy Compass Workshop
10. November 2016, Berlin (Info)

Smart Data Jahreskongress
14. November 2016, Berlin (Info)

Nationaler IT-Gipfel
16./17. November 2016, Saarbrücken (Info)

Jahrestagung E-Akte
23./24. November 2016, Berlin (Info)

Konferenz IT-Konsolidierung: Von klassischen Fachverfahren zu modernen Anwendungslandschaften
26. Januar 2016, Berlin (Info)

Big Data Summit: Connecting the Dots - Daten, Algorithmen, Technologie, Mindset
16. Februar 2016, Berlin (Info)

FOKUS und CGI kooperieren im Themenfeld E-Akte  

Seit August ist CGI Mitglied im Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor. Mit der Partnerschaft soll die Zusammenarbeit im Themenfeld E-Akte vertieft werden. Fraunhofer FOKUS engagiert sich hier mit dem Schaufenster E-Akte sowie in verschiedenen Projekten zu Ausschreibungsbegleitung, Architektur und Software-Ergonomie. CGI bringt mit seinem eGovernment Framework eine extrem skalierbare, modular und flexibel aufgebaute Architektur, die unter anderem bei der Bundeswehr und der NATO im Einsatz ist. Das Unternehmen ist mit 40 Jahren Erfahrung und mehr als 65.000 Mitarbeitern einer der international führenden unabhängigen Dienstleister für IT- und Geschäftsprozesse.

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Andreas Pankratz (Mail)

Mobiles E-Akte-Szenario von IBM im Schaufenster E-Akte

Fraunhofer FOKUS und IBM werden als langjährige Partner im FOKUS eGovernment-Labor nun auch im Rahmen des Schaufensters E-Akte zusammenarbeiten. Die E-Akte Lösungsplattform der IBM schlägt die Brücke zwischen agiler Bürokommunikation und strukturierten Fachverfahren auch unter Nutzung von mobilem Arbeiten in einer sicheren Umgebung. Ein gemeinsam entwickeltes Anwendungsszenario zur fall- bzw. aufgabenbezogenen Bearbeitung von Geschäftsprozessen kann auf Nachfrage live im eGovernment-Labor besichtigt werden.


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Tobias Grahl (Mail)

Teilautomatisierung des Finanzfachverfahrens beschleunigt die Bearbeitungszeit  

Die dänischen Steuerbehörden (SKAT) verstärken die digitale Zusammenarbeit mit den Bürgern. Die Finanzämter verwenden zukünftig die Plattform F2 von cBrain, welche mit Hilfe von Checklisten die Rückerstattung der Kapitalertragssteuer teilautomatisiert. In diesem Fachverfahren wird der gesamte Prozess von der Antragsstellung des Bürgers über die Kontrolle bei der Behörde bis zur Bewilligung der Auszahlung digital abgebildet. Die Lösung cBrain F2 kann im eGovernment-Labor besichtigt werden.

Zur Verwendung des Checklisten-Paradigmas für Fachverfahren lesen Sie auch den folgenden Blog-Beitrag:
http://www.cbrain.com/news/2016/7/4/checklists-in-practice-the-danish-state-administration-and-digital-divorces

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Robert Lentz (Mail)

Sparen mit E-Government: Vitako legt Ergebnisse des Projekts „Negativliste“ vor  

Vitako hat analysiert, wie Verwaltungsdienstleistungen für Bürger und Unternehmen schneller, bürgerfreundlicher und günstiger gestaltet werden können. Untersucht wurden zehn Top-Leistungen für Bürger und Unternehmen. Im Ergebnis können sieben der zehn Projekte schon jetzt nach geltendem Recht vollständig elektronisch, schneller und billiger abgewickelt werden. Würden die rechtlichen Rahmenbedingungen noch besser an die technischen Möglichkeiten angepasst, wären Einsparungen von bis zu 90 Prozent möglich. Welche Veränderungen dazu neben dem Verzicht auf Unterschriften notwendig sind, zeigt das Papier „Sparen mit E-Government.

Ergebnisse des Projekts „Negativliste“: www.vitako.de/aktuelles/Documents/diverses/Vitako-Positionspapier_Negativliste.pdf

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Christine Siegfried (Mail)

Erste deutsche Vertrauensdienste dank procilon eIDAS-konform

Seit dem 1. Juli ist die EU-eIDAS Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste in Deutschland geltendes Recht. Lösungsanbieter rund um elektronische Zertifikate müssen sich daher entsprechend der EU-Vorgaben neu zertifizieren lassen. Pünktlich zum Stichtag haben mit der Bundesnotarkammer und dem Deutschen Gesundheitsnetz zwei deutsche TrustCenter den Status „qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter“ für elektronische Zeitstempel nach eIDAS durch die Bundesnetzagentur erhalten. Das Fundament dafür bilden Lösungen aus der proNEXT-Familie von Fraunhofer FOKUS-Laborpartner procilon.

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Andreas Liefeith (Mail)

Verwaltung im Aufbruch – E-Akte neu denken  

Unter dem Motto „Verwaltung im Aufbruch – E-Akte neu denken“ findet Anfang November das 15. PDV-Anwenderforum in Erfurt statt. Veranstaltungsort ist erstmals die neue Multifunktionsarena. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung sind aktuelle Trendthemen rund um die E-Akte. Neben Impulsvorträgen, Praxisberichten und einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „E-Government meets E-Justice“ bietet das Anwenderforum insbesondere Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussion. Darüber hinaus stehen an beiden Tagen in einer kostenfreien und breitgefächerten Ausstellung E-Akte-Lösungen für unterschiedliche Einsatzgebiete auf der Tagesordnung. Das Fraunhofer-Institut FOKUS ist Partner der Veranstaltung.

Interessenten können sich hier registrieren: www.pdv.de/anwenderforum2016

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Tobias Lange (Mail)

Digitale Lösung für die Nacherfassung im Personenstandsregister

Seit der Einführung der elektronischen Registerführung in allen deutschen Standesämtern heißt es, die früher in Papierform geführten Familienbücher und Geburtenregister elektronisch zu erfassen. Altbestände werden von Fachpersonal im Standesamt manuell nacherfasst. Die aufwändige Vorgehensweise im Zeitalter der Digitalisierung und der voranschreitende Wechsel von der papierbasierten in die digitale Verwaltungswelt hat die Output AG zum Anlass genommen, eine digitale Lösung für die Nacherfassung im Personenstandsregister zu schaffen. Diese wird in einer Landeshauptstadt als Pilotprojekt starten und als Anwendungsszenario im eGovernment Labor zu sehen sein.

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Melanie Göbel (Mail)