Newsletter Bestellung
Abonnieren Sie hier unseren kostenlosen Newsletter.
                                                          
Mail*
          



Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein großes Anliegen, wir verweisen hierzu auf unsere Datenschutzerklärung .
Ansprechpartner
Kontakt
Geschäftsbereich DPS
+49(0)30/3463-7115

CoCo Header ELAN Lautenschläger 970x305 02
Max Lautenschläger / Fraunhofer FOKUS

eGovernment-Newsletter 06/2018

Im regulativen Dschungel der Daten

»Das Öl des 21. Jahrhunderts« – es lagert in den kommunalen Datenbeständen und kann für die Kommunen gefördert werden, so sieht es Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Er schlägt ein »Konzessionsmodell« vor und möchte die Privatwirtschaft für die Nutzung kommunaler Daten bezahlen lassen. Vorschläge wie dieser schienen für viele aus der Open-Data-Community längst vom Tisch. Dass sie aber immer wiederkehren, hat auch rechtliche Gründe. Denn was Kommunen mit den von ihnen erhobenen Daten machen dürfen und was nicht, ist auch im Jahr 2018 noch weitestgehend unklar. Dürfen kommunale Organisationen nach geltender rechtlicher Lage nun Daten verkaufen oder nicht? Wenn ja, welche und zu welchen Konditionen? Wer diese Fragen beantworten möchte, darf sich schon mal mit umfänglicher juristischer Expertise ausstatten.

Ein Einblick gefällig? Da wäre zunächst die grundlegende Frage, ob Daten wie Sachen im Sinne des BGB wie geistiges Eigentum nach Immaterialgüterrecht oder noch ganz anders behandelt werden müssen oder können. Ungeklärt. Von anderer Seite zu beachten sind diverse Zugangs- und Bereitstellungspflichten nach EU-, Bundes-und Landesrecht, wie E-Government-Gesetze, die Informationsfreiheitsgesetze, das Informationsweiterverwendungsgesetz (IWG); naja und natürlich bereichsspezifische Spezialgesetze, wie das Verbraucherinformationsgesetz, das Umweltinformationsgesetz, die Geodatenzugangsgesetze und natürlich die entsprechenden übergeordneten EU-Richtlinien wie die Public Sector Information (PSI) Directive, die INSPIRE Richtlinie oder die Umweltinformationsrichtlinie. Durchatmen. Alleine schon das IWG, das Entgelte für die Weitergabe von Informationen auf Grenzkosten beschränkt, enthält diverse Ausnahmeregelungen. Und für welche öffentlichen Stellen gilt das Gesetz nun eigentlich? Es gibt da öffentliche und privatwirtschaftliche Organisationsformen für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Und dann wären da auch noch grundsätzliche rechtliche Fragen nach der wirtschaftlichen Betätigung von Gemeinden. Usw. Usf.

In diesem legislativen Wildwuchs gedeihen aufgeladene Debatten, wie die von Gerd Landsberg angestoßene prächtig. Und ja, Debatten sind wichtig für die Demokratie. Doch sie müssen irgendwann in Verbindlichkeit münden. Dauerhafte Rechtsunsicherheiten bzw. ein zu komplexer Rechtsrahmen bremsen politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Entwicklungen. Für uns als Fraunhofer-Wissenschaftler, die wir seit Jahren technische Lösungen für Datenökosysteme entwickeln, ist die Situation misslich. Man kann von der vielgelobten und vielgescholtenen DSGVO halten, was man will. Aber die Motivation, den Rechtsrahmen für den Umgang mit personenbezogenen Daten ein Stück weit zu zentralisieren und zu vereinheitlichen, ist richtig. Wie wir allerdings mit den Daten ohne Personenbezug umgehen wollen, wird bisher in der EU eher zaghaft diskutiert – mit einem »Vorschlag« für eine Verordnung über einen »Rahmen« für den »freien Verkehr« nicht personenbezogener Daten. Etwas mehr Tempo und konkrete Schritte wären hier wünschenswert, wenn wir nicht 2028 immer noch Kommunen, Juristen, Verwaltung und Politik darüber rätseln lassen wollen, wer welche Daten wann wofür und zu welchen Konditionen nutzen darf, soll oder muss.

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie noch auf die Veranstaltung »Urbane Datenräume« am 29. Juni bei Fraunhofer FOKUS hinweisen (s.u.), in der eine im Auftrag des BMBF erstellte Studie zur Datensituation in ausgewählten Kommunen vorgestellt wird. Mit Branchenexperten und Bedarfsträgern sollen rechtliche, technische und organisatorische Herausforderungen an einen urbanen Datenraum diskutiert werden.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen,

Matthias Flügge
Leiter Digital Public Services

RESISCAN, TR-ESOR, eIDAS, DSGVO: Jetzt anmelden!

Wie können Prozesse in Unternehmen und Behörden vertrauenswürdig digitalisiert werden? Wie werden elektronische Transaktionen und Dokumente gerichtsfest nachgewiesen und über Jahrzehnte aufbewahrt? Wie wird TR-RESISCAN pragmatisch und wirtschaftlich umgesetzt? Ein zweitägiges Seminar der Fraunhofer Academy vermittelt grundlegende Handlungshilfen zur Umsetzung einer sicheren Digitalisierung in Behörden und Unternehmen – basierend auf konkreten Praxisbeispielen.

Neben TR-RESISCAN und DSVGO ist ein Schwerpunkt des Seminars die EU-Verordnung über die elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen (eIDAS). Im April hat Fraunhofer FOKUS gemeinsam mit BearingPoint zu diesem Thema die Studie »eIDAS-ready?« veröffentlicht, die sich mit dem Umsetzungsstand der eIDAS-Verordnung in Behörden und Unternehmen befasst.

Zum Seminar können Sie hier anmelden:
http://s.fhg.de/sicheres-informationsmanagement

Die Studie »eIDAS-ready« zum Download finden Sie unter:
https://www.fokus.fraunhofer.de/download/FhFOKUS-WP_eIDAS201804.pdf

Kontakt
Steffen Schwalm (Mail)

Sicherheitsbox: Physische Dinge mit Blockchain sicher aufbewahren

Die Blockchain steht für sichere Datentransaktionen. Doch kann sie auch helfen, sensible physische Güter wie Medikamente oder Wertgegenstände sicher aufzubewahren? In einem aktuellen Projekt entwickelt Fraunhofer FOKUS in seiner Blockchain-Werkstatt zur Aufbewahrung solcher sensiblen Güter eine smarte Sicherheitsbox. Die Box registriert Erschütterungen und Umweltdaten und protokolliert diese in einer organisationsübergreifenden Blockchain-Infrastruktur, wo die Daten manipulationssicher und nachprüfbar vorliegen. So kann beispielsweise ein unautorisierter Öffnungsversuch registriert werden. Für die Authentifizierung zur Öffnung der Sicherheitsbox kann jedes NFC-fähige Smartphone verwendet werden. Die benötigten Zugriffsrechte werden zuvor über die Blockchain (Hyperledger) vergeben und protokolliert. Die Blockchain-Werkstatt untersucht unterschiedliche Blockchains (Ethereum, Hyperledger) auf ihr Potential für den öffentlichen Sektor und hinterfragt diese kritisch.

Kontakt

Fabian Kirstein (Mail)

IoT-Plattform für Wohnquartier der Zukunft

IoT-Technologien können auf lokaler Ebene nicht nur ökonomisch wie ökologisch nützlich sein, sondern auch die Lebensqualität der Menschen erhöhen. Demgegenüber steht eine schwer überschaubare Vielfalt an Produkten und Vernetzungsmöglichkeiten sowie nicht zuletzt Fragen der Datensicherheit und -souveränität. Im Projekt Quartier Zukunft (QuarZ) wird ab April 2018 eine offene Softwareplattform für Smarte Dienste und Daten für Anwohner, Unternehmen und Verwaltung entwickelt. Unter der Leitung der Stadtwerke Rüsselsheim wird ein konkretes Wohnquartier u.a. mit Energiemesssystemen, Umweltsensoren, Parkraumsensoren und Ladesäulen ausgestattet, um ein prototypisches Daten-Ökosystem auch für zukünftige Wohnquartiere zu initiierten. Hierbei liegt das Augenmerk auf einer Datenhaltung, bei der Sicherheit und Souveränität über die eigenen Daten besondere Beachtung finden.

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.fokus.fraunhofer.de/de/dps/projekte/QuarZ

Kontakt
Sonja Schimmler (Mail)

Open Data: Neue Kernkomponenten für Europäisches Datenportal

Über 800.000 frei verfügbare Datensätze aus 34 Ländern in ganz Europa: Das Europäische Datenportal bietet EU-weit einen zentralen Zugang zu Open Data – und es soll weiter ausgebaut werden. Fraunhofer FOKUS ist seit dem Beginn maßgeblich an der Entwicklung beteiligt und wird Kernkomponenten wie den Harvesting-Mechanismus innerhalb der nächsten drei Jahre weiterentwickeln. Zu den Innovationen, die FOKUS im jüngst von der EU-Kommission beauftragten Folgeprojekt realisieren möchte, gehört der Einsatz von nativen Linked Data als Basis für die Metadatenspeicherung. Das bietet mehr Möglichkeiten für die Metadatensuche und erlaubt es, die Daten »intelligent« zu visualisieren. Anders gesagt: das System analysiert die Daten im Vorfeld und präsentiert sie den Nutzern auf verständliche Weise.

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/presse/EuropeanDataPortal_OpenData_Datenportal_2018_03

Kontakt
Benjamin Dittwald (Mail)

Health Check: Ist die Software »gesund«?

Durch einen sogenannten Health Check wird der Zustand von eingesetzter Software bewertet. Die Kriterien reichen von Aktualität und Zuverlässigkeit über Zukunftssicherheit und Flexibilität bis hin zu Ergonomie, Sicherheit und Datenschutz. Für das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat Fraunhofer FOKUS einen solchen Health Check für eine Schulverwaltungssoftware durchgeführt, um deren Potential für eine Weiterentwicklung zu bewerten. FOKUS begutachtete dabei sowohl die Software selbst als auch die Entwicklungsumgebung und die Betriebsführung.

Kontakt
Holger Kurrek (Mail)

Best Practice: So geht Software DSGVO-konform

IT-Verfahren DSGVO-fest zu machen, ist kein Hexenwerk. Unter Federführung von Fraunhofer FOKUS hat das Projekt »Integrierte Software Berliner Jugendhilfe (ISBJ)« alle Schritte zur DSGVO-Konformität rechtzeitig vor Inkrafttreten der Verordnung am 25. Mai abgeschlossen. Für 17 Berlin-weite IT-Verfahren wurden die Datenschutzerklärungen angepasst, alle Abstimmungen mit der Aufsichtsbehörde, der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit geführt und das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten übermittelt. Die Vereinbarungen für Auftragsverarbeitung und eine Datenschutzfolgenabschätzung wurden ebenso erstellt, wie die erforderlichen Konzepte zur Informationssicherheit, für Notfallmanagement, für Löschung und Protokollierung. Der Aufwand war unter anderem deshalb überschaubar, weil das Datenschutzrecht schon zuvor hohe Priorität hatte. ISBJ ist ein Projekt der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie als Auftraggeber, in dem Fraunhofer FOKUS bereits seit vielen Jahren mit der konstruktiven Qualitätssicherung betraut ist.

Kontakt
Holger Kurrek (Mail)

Multifunktionaler elektronischer Dienstausweis (meDA) für die Bundesverwaltung

Bundesbedienstete besitzen zum überwiegenden Teil Dienstausweise im papiergebundenen Format. Etwa 15% der Bundesbehörden haben bereits einen elektronischen Dienstausweis (eDA) im Einsatz. In dem in 2018 startenden Projekt »Multifunktionaler elektronischer Dienstausweis (meDA)« soll bis 2025 die Bundesverwaltung mit einem meDA ausgestattet sein. Die anstehende Definition des meDA soll helfen, bestehende und neue Anwendungen zu unterstützen und eine Basis für sicherere und effizientere Geschäftsprozesse zu schaffen. Das Projekt ist als Infrastruktur-Maßnahme im IT-Rahmenkonzept des Bundes 2019 Anfang 2018 durch den IT-Rat beschlossen worden. Das Projekt wird dementsprechend in dem Teilprojekt 6 (Dienstekonsolidierung) der IT-Konsolidierung des Bundes verantwortet und durchgeführt. Fraunhofer FOKUS unterstützt den Projektträger bei der Klärung von anstehenden Fragen in den Bereichen Architektur, Sicherheit, Technik und Prozessen.

Kontakt
Tomasz Kusber (Mail)

Umfrage zur eIDAS-Verordnung: Staat und Unternehmen haben noch erhebliche Wissensdefizite

Mehr Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit für digitale Geschäftsprozesse – das ist das Ziel der EU-Verordnung über die elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen (eIDAS). Eine von BearingPoint und Fraunhofer FOKUS veröffentlichte Studie zeigt nun: bei deutschen Unternehmen und Behörden besteht hoher Informations- und Unterstützungsbedarf. Die mit eIDAS entstandenen Chancen sind bisher kaum bekannt. Wo sie bekannt sind, sehen Wirtschaft und Verwaltung in eIDAS erhebliche Vorteile zur sicheren Digitalisierung ihrer Prozesse. Wie bestehende Hürden beseitigt werden können, war daher die zentrale Frage des »Roundtable eIDAS-ready?«, der am 24. April auf Einladung von FOKUS, BearingPoint und dem Verein Sichere Identität Berlin Brandenburg in Berlin stattfand.

Einen umfassenden Veranstaltungsbericht können Sie hier einsehen:
https://www.fokus.fraunhofer.de/eidas-news20180424

Die Studie zum Download finden Sie unter:
https://www.fokus.fraunhofer.de/download/FhFOKUS-WP_eIDAS201804.pdf

Kontakt
Steffen Schwalm (Mail)

Umfrage: Welche Technologien werden Politik und Verwaltung verändern?

Politik und Verwaltung arbeiten heute anders als gestern – dank neuer Technologien. Und morgen? Welches sind die Schlüsseltechnologien im öffentlichen Sektor? Wie reif sind sie für die Umsetzung? In welcher Verwaltungsdomäne kommt ihr Nutzen am stärksten zum Tragen? Oder sind am Ende gar nicht die Technologien, sondern soziale oder konzeptionelle Trends, wie Sharing Economy, Transparenz oder Crowdsourcing die Treiber der Entwicklung? Ihre Einschätzung als Experten und Praktiker in der Verwaltung und Ihrem Ökosystem ist gefragt.

Los geht's:

Welche Trends sehen Sie? 
https://umfrage.fokus.fraunhofer.de/index.php/918656?lang=de

Das europäische Projekt »Big Policy Canvas« ermittelt grenzübergreifend Bedarfe der öffentlichen Verwaltung und passende Technologietrends rund um die Themen datenbasiertes Arbeiten und evidenzbasierte Politikgestaltung. Weitere Umfragen:


Mehr Informationen zum Projekt Big Policy Canvas finden Sie unter:

https://www.fokus.fraunhofer.de/de/dps/projekte/bigpolicycanvas

Kontakt
Juliane Schmeling (Mail)

DPS Newsletter eGov News
Matthias Heyde / Fraunhofer FOKUS

Kompetenzzentrum Öffentliche IT

ÖFIT-Trendsonar Künstliche Intelligenz

Mit digitalen Assistenten wie Siri, Alexa oder Google Now ist KI (Künstliche Intelligenz) auch im Alltag vieler Menschen angekommen. Doch welche Technologien liegen der KI zugrunde und wie werden sie sich weiterentwickeln? Im »ÖFIT-Trendsonar Künstliche Intelligenz« analysiert das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) 28 aktuelle KI-Technologien. Experten aus dem Bereich der KI-Forschung und -Entwicklung bieten mit Einschätzungen zu Zukunftsfähigkeit, Reifegrad, Marktdurchdringung, Standardisierung und Verfügbarkeit einen fundierten Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand. Denn wer KI einsetzen will, muss die zugrunde liegenden Technologien und Methoden kennen und bewerten können.

Hier gelangen Sie zur Printversion des ÖFIT-Trendsonar Künstliche Intelligenz: www.oeffentliche-it.de/publikationen

Das Trendsonar gibt es auch in einer interaktiven Variante auf unserer Webseite. Probieren Sie es direkt aus unter: www.oeffentliche-it.de/trendsonar

Kontakt
Christian Welzel (Mail)

Wie denken Menschen in Deutschland über Künstliche Intelligenz?

Mehr als die Hälfte der Bürger hat bereits ein KI-System genutzt. Während 45,9 % Künstliche Intelligenz (KI) als Bereicherung empfinden, sehen 22,9% KI als Bedrohung an. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT). Welche Gründe die Bürger dafür anführen und welche Anforderungen sie an den Staat stellen, können Sie in der aktuellen ÖFIT-Infografik zum Thema Künstliche Intelligenz einsehen. Die KI-Umfrage ist Teil einer Reihe an repräsentativen Bevölkerungsumfragen zu verschiedenen gesellschaftsrelevanten digitalen Themenfeldern, deren Ergebnisse ÖFIT in den kommenden Wochen und Monaten veröffentlichen wird.

Die Infografik finden Sie unter: https://www.oeffentliche-it.de/bevoelkerungsumfrage

Dort finden Sie auch weitere aktuelle Umfrageergebnisse zu den Themen Plattformen und Digitalpolitik.

Kontakt
Nicole Opiela (Mail)

DPS Newsletter Events

Events

6. Zukunftskongress Staat und Verwaltung: Arena der Lösungen
18./19. – 20. Juni 2018, Berlin (Info siehe unten)

  • BarCamp U30 – Welche Vorstellungen haben junge Menschen von der Verwaltung der Zukunft?
    18. Juni 2018, Berlin (Info siehe unten)

Urbane Datenräume: Zentrales Instrument der Digitalisierung in Kommunen
29. Juni 2018, Berlin (Info siehe unten)

Seminar Vertrauenswürdiges Informationsmanagement in Behörden und Unternehmen
23.10.2018 - 24.10.2018 (Anmeldung bis 8.10.2018)

6. Zukunftskongress Staat & Verwaltung 2018: »Arena der Lösungen«

Als mittlerweile bewährtes Format wird die »Arena der Lösungen« auch auf dem 6. Zukunftskongress Staat & Verwaltung 2018 am 18.-20. Juni wieder dabei sein. In dem von Fraunhofer FOKUS moderierten Format stellen Anbieter ihre Lösungen diesmal in den folgenden vier Themenfeldern live vor:

  • Die regionale Perspektive: Frische Ideen für Städte und Kommunen
  • Daten, Identitäten, Infrastrukturen: Sicherheit im eGovernment
  • Integrierte Verwaltungsarbeit: Zwischen E-Akte und Fachverfahren
  • Blockchain, Automatisierung, KI: Disruptive Lösungen für die Verwaltung

Auf dem Kongress werden vom 18. bis zum 20. Juni 2018 rund 1.500 Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über Konzepte und Lösungen für Digital Government und Verwaltungsmodernisierung diskutieren.

Mehr Informationen zur »Arena der Lösungen« sowie zum Kongress finden Sie unter:
https://www.zukunftskongress.info/de

Kontakt
Roman Konzack (Mail)

BarCamp U30 – Welche Vorstellungen haben junge Menschen von der Verwaltung der Zukunft?

Schon am 1. Juni fand das »Barcamp U30« im Vorfeld des »6. Zukunftskongresses Staat & Verwaltung« mit jungen Menschen in Berlin-Mitte statt: Im Microsoft Atrium diskutierten Teilnehmer mit unterschiedlichen Hintergründen selbstbestimmt Themen von Staat und Verwaltung der Zukunft.
Als zentrale Handlungsfelder wurden Bürgernähe durch Digitalisierung, Wissensmanagement, Führung und Karriereetappe in der Verwaltung identifiziert. Moderiert wurde die Veranstaltung von den »Luftmenschen« und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT). Auf dem Zukunftskongress Staat & Verwaltung werden am 18. Juni 2018 die Ergebnisse von den Protagonisten des Barcamps vorgestellt.

Mehr Informationen zum »BarCamp U30« finden Sie unter: https://www.zukunftskongress.info/de/node/316


Kontakt
Basanta Thapa (Mail)

Urbane Datenräume: Zentrales Instrument der Digitalisierung in Kommunen

Städtische Daten – vom Verkehr bis zum Wasserkonsum – liegen dezentral in Unternehmen, Behörden und auf privaten Smartphones, gespeichert in unterschiedlichen Formaten. Besonderen Nutzen erzeugen diese Daten aber erst dann, wenn sie bereichsübergreifend und möglichst in Echtzeit vernetzt werden, wobei Datenschutz und -sicherheit stets zu gewährleisten sind. Eine aktuelle Studie der Fraunhofer-Institute FOKUS, IAIS und IML analysiert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Datensituation in vier ausgewählten Modell-Kommunen Bonn, Dortmund, Emden und Köln und untersucht die Daten auf tatsächliche Nutzbarkeit. Die Veranstaltung am 29. Juni am Fraunhofer FOKUS in Berlin stellt die Studienergebnisse vor und diskutiert Wege zur Umsetzung von urbanen Datenräumen.

Mehr Informationen und Anmeldung unter:
https://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/event/urbaner-datenraum_2018_06

Kontakt
Silke Cuno (Mail)

smartwork solutions bringt »intelligente Textabstimmung« ins eGovernment-Labor

Der neue eGovernment-Labor-Partner smartwork solutions bietet privatwirtschaftlichen Kunden und der öffentlichen Verwaltung mit dem Produkt SMASHDOCs eine webbasierte Anwendung für kollaborative Textabstimmung. Das Erstellen, Überarbeiten und Abstimmen von Texten über verschiedene Zuständigkeitsebenen hinweg, welches in den bisher üblichen Dokumenten-basierten Verfahren häufig zu Versionschaos führt, soll mit der Datenbank-basierten Lösung vereinfacht und beschleunigt werden. Fraunhofer FOKUS testet das Tool aktuell im Rahmen des eGovernment-Labors und arbeitet mit smartwork solutions an Einsatzszenarien der Technologie in der öffentlichen Verwaltung.

Kontakt
Christian Marchsreiter (Mail)

DSGVO: cBrain F2 unterstützt bei Kundenanfragen

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist seit dem 25. Mai in Kraft und damit auch umfangreiche Informationsansprüche von Kunden und Bürgern an Firmen und Behörden. Die Beantwortung solcher Anfragen kann schnell sehr komplex und zeitaufwendig werden. cBrain bietet für das Wissensmanagmentssystem F2 das Modul »Personendaten« an, mit dem solche Anfragen einfach und zeitsparend bearbeitet werden können. Das Modul stellt alle Daten des anfragenden Kunden oder Bürgers zusammen und erstellt einen individuell anpassbaren Bericht mit allen relevanten Daten und Dokumenten. Die Lösung F2 ist Teil des Schaufensters E-Akte im Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor.

Kontakt
Christian Ermel (Mail)

E-Akte 2.0 – Künstliche Intelligenz als Innovationssprung

Computer lernen heute, wie Menschen denken und arbeiten. Insbesondere durch den ergänzenden Einsatz von KI (Künstlicher Intelligenz) werden auch laufende wie zukünftige E-Akte-Projekte Innovationssprünge vollziehen. In aktuellen IBM e-Akte Lösungen werden bereits im Kontext großer Datenmengen oder hoch repetitiver Vorgänge Teilschritte, Entscheidungsmuster und Verknüpfungen mit KI (Watson-Technologien) unterstützt, z.B. bei der Schriftgutbearbeitung. IBM und Fraunhofer FOKUS kooperieren unter anderem zu diesem Thema im Schaufenster E-Akte.

Kontakt
Christoph Baron (Mail)

So geht’s gut: Einführung der E-Akte

Software auswählen und fertig? Nein. So leicht lassen sich E-Akte Lösungen in der öffentlichen Verwaltung nicht einführen. Damit die technische und organisatorische Umsetzung möglichst reibungslos, strukturiert und nachhaltig erfolgt, gibt es einiges zu beachten. Aus der Erfahrung bereits erfolgreich umgesetzter IT-Konsolidierungs- und E-Akte-Projekte hat T-Systems einen ganzheitlichen Ansatz abgeleitet und bietet ein breites Beratungs- und Projektleistungsangebot an. In einem Video erläutern Experten, wie der Umstieg funktioniert. Best-Practice-Beispiele zeigen, wie Behörden die Digitalisierung ihrer Abläufe vorantreiben und davon profitieren. Die T-Systems-Lösung ist Teil des Schaufensters E-Akte von Fraunhofer FOKUS, in dem unterschiedliche Ansätze präsentiert und verglichen werden.

Das Video finden Sie auf Youtube unter: https://youtu.be/bq3JiiSts2g

Kontakt
Mona Joswig (Mail)