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Wissenschaftler des DLR  DLR, CC-BY 3.0

Kleinsatellit BIROS startet mit Steuerrechner und Betriebssystem von Fraunhofer FOKUS

News vom 22. Juli 2016

Am 22. Juni 2016 erfolgte eine erste Kommunikation bereits 15 Minuten nach Start zwischen dem Kleinsatelliten BIROS und dem Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. BIROS war  vom indischen Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre an Bord einer PSLV-Trägerrakete (Polar Satellite Launch Vehicle) erfolgreich gestartet. Fraunhofer FOKUS entwickelte für den Satelliten sowohl den Steuerrechner als auch das Betriebssystem.

BIROS (Berlin InfraRed Optical System) ist ein Kleinsatellit zur Feuerfrüherkennung. Zusammen mit seinem „Brudersatelliten“ TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) bildet BIROS die Mission FireBIRD (Fire Bispectral InfraRed Detector) zur Feuerfernerkundung aus dem Weltraum. Dafür nutzt der Kleinsatellit BIROS sensible Kamerasysteme, die sowohl mit Infrarot als auch mit sichtbarem Licht arbeiten. BIROS soll nicht nur Waldbrände, sondern auch vulkanische Aktivitäten, Gasfackeln oder Industrie-Hotspots beobachten.

Durch das Satellitentandem BIROS und TET-1 wird es zukünftig möglich sein, Feuer bereits ab einer geringen Intensität zuverlässig zu lokalisieren. So werden genauere Vorhersagen über die Ausmaße von Bränden möglich.

Fraunhofer FOKUS hat sowohl für TET-1 als auch für BIROS den Steuerrechner und das Betriebssystem entwickelt. Da der Rechner bereits in der TET-1 Mission erfolgreich erprobt wurde, wurde er auch bei BIROS eingesetzt.


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