Pressegespräch Open Government Data Deutschland

News vom 11. Sept. 2012

Am 10. September 2012 fand im Fraunhofer FOKUS das Pressegespräch zum Thema „Open Government Data“ statt. Staatssekretärin Cornelia Rogall Grothe, Bundesbeauftragte für IT im Bundesministerium des Innern und Dr. Wolfgang Both von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, diskutierten mit Medienvertretern über die Open Government Data-Initiative, die Motivation und die Perspektiven offener Verwaltungsdaten.

Im Fokus des Gesprächs stand die Studie „Open Government Data Deutschland“. Die Pressevertreter haben sich insbesondere für von Open Data aus wirtschaftlicher Sicht, aber auch als Quelle für viele innovative Anwendungen interessiert. n der Entwicklung von Applikationen, die Rohdaten aufbereiten und visualisieren steckt großes ökonomisches und kreatives Potential für Anwendungsentwickler und Dienstleister. Dabei ist die Spanne der denkbaren Anwendungen sehr weit und reicht von nützlichen Apps im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs bis hin zur Übersicht aktueller Umweltdaten wie einem Ozon-Sonar.

Fraunhofer FOKUS hat die Studie „Open Government Data Deutschland“ im Auftrag des BMI und gemeinsam mit dem Lorenz-von-Stein-Institut Kiel, der ÖPP Deutschland AG und in Abstimmung mit der Bund-Länderarbeitsgruppe „Open-Government“ des IT-Planungsrates entwickelt. Den Empfehlungen der Studie folgend, wird Fraunhofer FOKUS bis Anfang 2013 Prototypen der „Open Government Data Plattform Deutschland“ umsetzen. Veröffentlicht wurde die Studie am 27. Juli 2012.