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v.l.n.r.: Dr. Ivonne Scherfenberg, Bundesdruckerei GmbH; Dirk Meyer Claasen, Senatsverwaltung für Inneres und Sport; Dr. Matthias Flügge, Fraunhofer FOKUS | @Fraunhofer FOKUS

Trends rund um das Bürgerkonto: NGID auf dem Zukunftskongress 2014

News vom 08. Juli 2014

Das Innovationscluster NGID präsentierte auf dem diesjährigen Zukunftskongress Staat & Verwaltung am 1. Juli gemeinsam mit der Bundesdruckerei GmbH Zukunftsszenarien rund um Bürgerkonten und Trends der proaktiven Verwaltung. In Best-Practice-Dialog „Hype um Bürgerkonten – und was kommt danach?“ diskutierten anschließend Vertreter aus Wissenschaft und Verwaltung über das aktuelle Thema. Das Forum wurde organisiert vom Fraunhofer-Institut FOKUS.

Zusammen mit Dr. Ivonne Scherfenberg, Projektleiterin in der Abteilung „Innovations“ der Bundesdruckerei GmbH, diskutierte Clustermanager und FOKUS-Mitarbeiter Jan Henrik Ziesing wie das Bürgerkonto der Zukunft aussehen könnte. Eine zentrale Zukunftsvision ist dabei ein Konto, das nach dem Lebenslagenprinzip funktioniert: es führt verwaltungs- und privatwirtschaftliche Fachdienste zusammen, bietet einen einheitlichen Zugang zu Kommunikation und Dokumenten und schlägt dem Bürger entsprechend seiner aktuellen Lebenslage proaktiv Dienste vor.

Für solche Anwendungsszenarien entwickeln „Next Generation ID“ und die Bundesdruckerei GmbH im Rahmen des Projekts „Trusted Services Plattform“ einen vertrauensvollen Identity-Provider, der für solch ein proaktives E-Government eine entscheidende Basiskomponente liefert.

Gemeinsam mit den Rednern diskutierten im Anschluss auf dem Podium Dirk Meyer-Claassen, Referent für landesweites E-Government und IT-Strategie in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport sowie Christine Siegfried, Referentin für E-Government bei Vitako (Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V.) über den „Hype um Bürgerkonten“ und deren Zukunft. Die Moderation übernahm Dr. Matthias Flügge, Leiter des Kompetenzzentrums ELAN (Electronic Government and Applications) am Fraunhofer-Institut FOKUS.