Berlin Open Data, News, 2012, Berliner Senat, 
V.l.n.r.: Henning Köhler (Fraunhofer FOKUS), Nicolas Zimmer (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung), Prof. Radu Popescu-Zeletin (Leiter Fraunhofer FOKUS), Prof. Ina Schieferdecker (Projektleiterin „Berlin Open Data“ am Fraunhofer Fokus) Fraunhofer FOKUS

Staatssekretär Nicolas Zimmer stellt Berliner Open Data-Strategie am Fraunhofer FOKUS vor

News vom 16. Febr. 2012

Zu Berlins Strategie zum Thema „Open Data“ gab heute Nicolas Zimmer, Staatssekretär für Wirtschaft und Forschung, am Fraunhofer FOKUS Auskunft. Neben ihm erläuterten Prof. Radu Popescu-Zeletin und Prof. Ina Schieferdecker, wie offene Daten positiv zur erfolgreichen Entwicklung moderner Großstädte beitragen.

Zimmer betonte insbesondere das klare Bekenntnis des Berliner Senats zum transparenten und offenen Umgang mit Datenbeständen, die von der Verwaltung erhoben werden. Er hob darüber hinaus hervor, dass Daten ein wertvoller Rohstoff sind, die durch die Verarbeitung und Bereitstellung durch Wirtschaft und Industrie zum Nutzen aller veredelt werden.

Grundlage der Berliner Strategie ist eine umfangreiche Studie, die von Fraunhofer FOKUS im Auftrag des Berliner Senats erstellt wurde. Die Untersuchung gibt Aufschluss über Zustand und Nutzenpotenzial der städtischen Daten in Berlin. Sie enthält 39 Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung zur Umsetzung der Open Data-Strategie. Berlin hatte im September 2011 als erstes deutsches Bundesland ein Open Data-Portal eröffnet, auf dem mittlerweile über 100 Datensätze mit öffentlich verfügbaren Daten bereitstehen. Dazu gehören u.a. Radrouten, Umweltdaten aber auch statistische Angaben zu Bevölkerungs- und Arbeitslosenzahlen.

Die maschinell verarbeitbaren Daten können zum überwiegenden Teil unter freier Lizenz genutzt werden um Informationsportale, Smartphone-Anwendungen („Apps“) oder Online-Services fortwährend mit Informationen zu versorgen.