Vertragsunterzeichnung Ooredoo
v.l.n.r.: Holger Schlösser (FOKUS), Dr. Niklas Blum (FOKUS), Prof. Dr. Manfred Hauswirth (FOKUS), Khaled Ben Younes (INTILAQ), Dr. Adel Al-Hezmi (FOKUS), Fihmi Mousa (FOKUS), und Prof. Dr. Radu Popescu- Zeletin (FOKUS) Fraunhofer FOKUS

FOKUS hilft beim Aufbau von Tunesiens erstem Inkubator

News vom 18. Sept. 2014

Fraunhofer FOKUS intensiviert seine Zusammenarbeit mit Partnern im arabischen Raum und unterstützt das Business und Innovation Hub INTILAQ beim Aufbau seiner technischen Infrastruktur. INTILAQ ist eine Initiative des Qatar Friendship Fund (QFF) und wurde von Ooredoo und Microsoft mitgegründet.

Um Innovationen und Unternehmertum im IKT-Bereich zu fördern, hilft INTILAQ Startups und Gründern in der Region dabei, ihre Ideen und Geschäftsambitionen umzusetzen. In einem Kooperationsvertrag beschlossen FOKUS und der Inkubator eine strategische Zusammenarbeit, um den Aufbau junger Unternehmen vor Ort zu fördern. FOKUS wird INTILAQ dafür zunächst durch Beratungsdienstleistungen und vor allem durch die Bereitstellung der innovativen FOKUS Testbeds zur Seite stehen. Perspektivisch sollen die erfolgreich gestarteten Jungunternehmen dann selbst Lizenzen von FOKUS erwerben, um ihre eigenen technischen Infrastrukturen aufzubauen.

FOKUS vernetzt Tunesiens Bienenvölker

Dass die FOKUS-Technologien ganz unterschiedliche Startups auf den Weg bringen, zeigen zwei konkrete Projekte, die durch den Kooperationsvertrag angestoßen werden: Mit der Open MTC Plattform und der M2M-Middleware von NGNI sollen nicht nur die dezentralen Gasförder-Anlagen Tunesiens vernetzt werden, die Kommunikationstechnologien bilden auch die Grundlage für ein Startup, das sich um Bienenstöcke kümmert. Für den Honig-Export der tunesischen Wirtschaft sind gesunde Bienenvölker bedeutend. Eine vernetzte Kommunikationsinfrastruktur zwischen den Bienenstöcken soll deshalb Imker jederzeit über das Wohlbefinden der Honigproduzenten informieren, damit diese sofort reagieren und ihre Produktion sichern können.