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Henrik G. Vogel/ pixelio

Smart City Summit: Gipfeltreffen für den Berliner Smart City Masterplan

News vom 21. Mai 2014

In einem zweitägigen Gipfeltreffen kamen zum Wochenauftakt 100 Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Industrie sowie Verwaltung und Politik zusammen, um gemeinsam neue Projekte für eine innovativ vernetzte Stadt zu entwickeln. Eingeladen hatten Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Berlin Partner.

Die Summit-Teilnehmer entwickelten in thematischen Workshops Projektideen für den Masterplan des Senats, der Berlin zur führenden Smart City Europas machen soll. Fraunhofer FOKUS war durch das „Innovationscluster Next Generation ID“ und „Public Innovation Management“ vertreten.

In vier Arbeitsgruppen wurden beim Smart City Summit auf dem Euref-Campus am Schöneberger Gasometer die Themen intelligente Mobilität, digitale Industrialisierung, Wohnen und Arbeiten in der Metropole von morgen sowie Bürgerdienste und Tourismus diskutiert. Ziel war es, aus dem Erfahrungs- und Wissensschatz der Teilnehmer ganzheitliche, bereichsübergreifende Systemlösungen und tragfähige kommunale Zukunftskonzepte für alle Anwendungsbereiche zu entwickeln. Jede Arbeitsgruppe sollte dafür zwei bis fünf Projektideen entwickeln, die sich möglichst kurzfristig in ein bis drei, maximal fünf Jahren realisieren lassen und dem Standort Berlin zugute kommen. Dafür sollen bestehende Berliner Technologien in die Anwendung oder Pilotanwendung bringen auf den Weg gebracht werden und in den Masterplan Smart City Berlin eingehen.

Der Workshop „Bürger und Besucher“, der Projektideen für eine optimale Integration beider Interessengruppen in die Smart City entwickeln sollte, wurde von Marina Grigorian, Leitung des Innovationsclusters „Next Generation ID“ moderiert. Teilnehmer waren neben Holger Schlösser, Leiter Public Innovation Management, und Vertretern der Senatsverwaltung WTF vor allem viele namhafte Wirtschaftsvertreter von Unternehmen wie Cisco, T-Systems International, Bosch oder der Wall AG.

Unter der Orientierungs-Frage „Was ist in fünf Jahren über die Smart City Berlin in der Presse zu lesen?“ entwickelten die Workshop-Teilnehmer drei Projektideen für ihren Anwendungskontext:

  1. Das Portal „Mobil findet Stadt“, eine Innovationsplattform, die mobilitätsrelevante Informationen und Daten in Echtzeit über standardisierte Schnittstellen zur Verfügung stellt.
  2. Das „Lebenslagenportal“, das den Bürgern ausgehend von bestimmten Lebenslagen oder Bedürfnissen eGovernment-Dienste zur Verfügung stellt.
  3. Das „Beteiligungsportal“, das mehr Partizipation fördern und den Bürgern als virtueller Meeting-Point zur Verfügung stehen soll.

Die Projektideen sollen nun in Kooperationen unter den Workshop-Teilnehmern in die Wege geleitet und unterstützt durch das Land Berlin umgesetzt werden. Einig waren sich Politiker und Wirtschaftsvertreter darin, dass die Smart City eine Querschnittsaufgabe im Senat sein muss, die ein vernetztes Denken und Handeln fördert und for